Google Analytics in WordPress einbinden

- Code für header.php & Plugins -

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du Google Analytics in deine WordPress-Seite einbaust, um so deine Besucherzahlen tracken zu können. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder manuell in die header.php des Templates oder mit Hilfe eines Plugins. Beide Möglichkeiten findest du unten ausführlich beschrieben.

Jetzt lesen

Die meisten Webseitenbetreiber wollen früher oder später auch wissen, wie viele Besucher sich so täglich auf ihrer Seite aufhalten. Das wohl beliebteste kostenlose Trackingtool dafür ist zweifelsohne Google Analytics, das nicht nur durch seine Performance, sondern auch durch seine Tiefe beeindrucken kann und teilweise auch von großen Unternehmen eingesetzt wird.

Das Einbinden des Google Analytics Tracking-Codes ist im Gegensatz zu anderen Trackingtools sehr einfach und auch für unerfahrene Nutzer und Neulinge auf diesem Gebiet sehr schnell umgesetzt.

Google Analytics Code herausfinden

Zuallererst muss man selbstverständlich den Google Analytics Code seines Accounts herausfinden. Ihr bekommt den Code angezeigt, sobald ihr ein Google Analytics-Konto eingerichtet habt. Solltet ihr das Fenster geschlossen oder die Einbindung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben, loggt ihr euch in euerem Analytics-Konto ein, wählt das richtige Profil für eure Seite und geht anschließend oben auf „Verwalten“. Im nachfolgenden Fenster dann in der mittleren Spalte auf „Tracking-Informationen“ und hier solltet ihr nun euren Trackingcode finden. Dieser müsste wie folgt aussehen:

Achtet bitte unbedingt darauf, dass ihr die Zeile zur Anonymisierung der IP-Adressen eurer Besucher mit drin habt. Diese wird nicht in eurem Konto angezeigt, weshalb ihr sie per Hand einfügen müsst. Ihr könntet sonst rechtliche Probleme bekommen. Die gemeinte Zeile ist diese hier:

Update September 2015: Da Google bereits vor einiger Zeit bei allen Analytics-Konten die Umstellung auf Universal Analytics angestoßen und mittlerweile auch abgeschlossen hat, habe ich das Beispiel an den neuen Code angepasst. Ihr braucht also keine Angst vor veralteten Beispielen zu haben.

Analytics Code manuell in das Theme einfügen

Wollt ihr nun den Code in euer Template einbauen, öffnet ihr eure header.php (entweder im Backend unter „Design“ -> „Editor“ oder über einen FTP-Client) und fügt den Code direkt vor dem schließenden </head>-Tag ein.

Es gibt einige hitzige Diskussionen darüber, ob der Analytics-Code lieber in den Header oder Footer gepackt werden sollte. Beides hätte seine Vor- und Nachteile. So besteht die Möglichkeit, dass ein Besucher die Seite bereits verlässt bevor der Code im Footer – der als letztes Element einer Webseite geladen wird – überhaupt vollständig geladen ist. Auf der anderen Seite würde aber ein dort platzierter Code den Aufbau der Seite nicht blockieren und so zu einer schnelleren Ladezeit führen.

In Zeiten von asynchron eingebundenen Javascript-Dateien sollte man sich darüber aber nicht allzu viele Sorgen machen, denn diese blockieren das Rendern der Webseite nicht. Somit kann man dem Ratschlag von Google zur Einrichtung von Analytics folgen und getrost den Code vor dem schließenden </head>-Tag einbinden.

Diese Methode der „harten Einbindung“ ist allerdings nicht wirklich zu empfehlen. Durch ein Update eures Themes wird nämlich die header.php überschrieben (sofern ihr kein Child-Theme benutzt) und ihr müsst den Trackingcode erneut von Hand einfügen. Wenn ihr das vergesst, könnt ihr eure Besucherzahlen dann nicht mehr verfolgen.

Viele Theme-Anbieter bieten aus diesem Grund in den Theme-Optionen die Möglichkeit an, eigenen Code in den Header- oder Footer-Bereich einzufügen, der auch nach einem Update erhalten bleibt. Das ist meist Premium-Templates vorbehalten, die nicht kostenfrei sind. Schaut einfach mal in eurem Backend nach, ob ihr solch eine Möglichkeit habt.

Einbindung des Google Analytics-Codes mit einem Plugin

Eine weitere Vorgehensweise ist die Einbindung über ein WordPress-Plugin. Nachfolgend möchte ich euch zwei davon kurz vorstellen.

Download: Google Analytics by MonsterInsights

Google Analytics by MonsterInsights

Das erste ist Google Analytics by MonsterInsights (ehemals Google Analytics by Yoast). Damit könnt ihr nicht nur den Code in eure Seite einbinden, sondern bekommt eine Vielzahl von Funktionen an die Hand. Die genaue Beschreibung aller Möglichkeiten verdient einen eigenen Artikel, den ihr auch im MonsterInsights-Blog erhalten sollt. Wer also Probleme oder Fragen bei der Einrichtung hat, sollte dort unbedingt mal nachschauen.

Download: Google Analyticator

Google Analyticator
Google Analyticator
Entwickler: SumoMe
Preis: Kostenlos

Google Analyticator

Das zweite Plugin ist Google Analyticator. Nicht ganz so umfangreich wie Google Analytics for WordPress, dafür aber mit der Möglichkeit, euch im Backend-Dashboard ein Statistik-Widget anzeigen zu lassen. Dieses ist natürlich nicht so detailliert und flexibel wie die Statistiken im Analytics-Konto, die wichtigsten Kennzahlen um die Besucherzahlen-Entwicklung eurer Seite zu tracken habt ihr damit aber allemal.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Plugins, die eigenen Code in die Seite einbinden, die beiden oben vorgestellten haben sich allerdings auf Google Analytics spezialisiert, weshalb sie hier Erwähnung finden sollten.

Impressumspflicht für Google Analytics

Das wehleidige Thema Datenschutz kennen alle Webseitenbetreiber in Deutschland wohl nur zu gut. So gibt es auch für die Einbindung von Google Analytics einige wichtige Dinge zu beachten. Zum einen die bereits oben erwähnte IP-Anonymisierung der Besucher und zum anderen die Angabe im Impressum. Wie diese auszusehen hat und was man sonst noch beachten sollte um von der Konkurrenz nicht angeschwärzt zu werden, lest ihr am besten in diesem Blogbeitrag nach.

Wenn ihr das Tracking erfolgreich eingebunden habt, wünsche ich euch viel Spaß beim Auswerten der Besucherdaten 🙂

Setzt ihr auch auf Google Analytics oder lieber auf andere Trackinglösungen wie Piwik? Hinterlasst doch einen Kommentar zum Thema.

Autor: Denis Brediceanu
Autor: Denis Brediceanu
Online Marketing Berater, WordPress Webentwickler und Gründer von WPcorner.de aus Leidenschaft. Ich helfe gerne Menschen, im Internet mit ihrer Idee Fuß zu fassen. Die Technik sollte niemandem im Weg stehen, seine Träume zu verwirklichen!