Google Analytics: Analyse der internen WordPress-Suche

- Tipps & Tricks -

In diesem Artikel erfährst du, wie du die Suchbegriffe deiner WordPress-Suche in Google Analytics untersuchen kannst, um auf die Bedürfnisse deiner Leser besser eingehen zu können.

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Spätestens seit Googles Panda & Hummingbird Update sollte jeder Blog- & Seitenbetreiber auf die Qualität, Relevanz und Aktualität seiner Beiträge achten. Doch woher weiß ich, was meine Leser überhaupt lesen wollen?

Solltest du am Anfang deines Projektes stehen würde ich dir an dieser Stelle zuerst empfehlen, eine genaue Zielgruppe zu definieren samt dazugehöriger Kommunikationsstrategie und Contentplanung. Doch was ist, wenn du bereits mehrere hundert Artikel geschrieben hast und dir so langsam die Ideen ausgehen?

Eine von vielen Möglichkeiten auf neue Artikelideen zu kommen ist die in der internen WordPress-Suche von Lesern gesuchten Begriffe zu tracken, auszuwerten und ggf. passende Artikel zu den Suchanfragen zu erstellen. Denn was Leser auf deiner Seite suchen, das wird sie wohl interessieren. Kannst du allerdings keine relevanten Artikel zu dem Thema anbieten, werden sich die Leser diese irgendwo anders beschaffen und deine Seite verlassen – das Internet ist groß.

Ziel ist es also, herauszubekommen wonach Leser auf deiner Seite suchen, diese Suchbegriffe auszuwerten und zu schauen, ob man diese mit seinen bereits bestehenden Artikeln bedienen kann oder neue erstellen sollte.

WordPress-Suche mit Google Analytics verbinden

Ausgehend davon, dass die meisten Website-Betreiber auf Google Analytics setzen, wäre eine Anzeige dieser Suchbegriffe direkt im Analytics-Konto eine wunderbare Sache und man hätte alles unter einem Hut. Deshalb gibt es hier eine 2-Schritt-Anleitung, wie sich das Vorhaben umsetzen lässt.

 

1) Melde dich in deinem Analytics-Konto an und wähle oben in der Navigation „Verwalten“ aus und im anschließenden Fenster in der rechten Spalte („Datenansicht“) gleich den ersten Punkt „Einstellungen der Datenansicht“.

 

2) Scroll jetzt nach unten zum Punkt „Site-Search Einstellungen“ und aktiviere diesen. Im Feld für „Suchparameter“ gibst du einfach noch ein „s“ (für den WordPress-eigenen Suchparameter) ein und speicherst das ganze ab.

Das war es! Du hast nun erfolgreich deine WordPress-Suche mit deinem Google Analytics-Konto verbunden und siehst so direkt in Analytics, wonach deine Leser auf deiner Webseite suchen.

Erwähnt werden sollte noch, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis die Suchbegriffe tatsächlich angezeigt werden. Gib der Sache also einen Tag lang Zeit.

WordPress-Suchbegriffe mit Google Analytics auswerten

Für die Auswertung der Suchbegriffe bedarf es nicht viel, da sie im Menü-Punkt „Site-Search“ in deinem Analytics-Konto auflaufen. Diesen findest du unter „Verhalten“ -> „Site-Search“.

Im Unterpunkt „Seiten“ kannst du dir sogar anzeigen lassen, auf welcher Unterseite etwas gesucht wurde. So bekommst du nicht nur Ideen für neue Artikel, sondern kannst bestehende Artikel mit Informationen vervollständigen, die auf diesen gesucht wurden. Denn anscheinend bedient der Artikel nicht komplett die Erwartungen deiner Leser, sondern sie müssen sich durch eine Suche die benötigten Informationen selbst auf deiner Seite zusammensuchen.

Der Screenshot stammt von hiphop-releases.de, einem Projekt von mir. Dort kann ich mir anschauen, welche Alben und Künstler meine Leser auf der Seite erwarten oder interessant finden und demnach auch suchen.

Sollte ich sehen, dass ich ein Album oder einen Künstler noch gar nicht aufgenommen habe (was bei älteren Alben durchaus häufiger der Fall ist, da die Seite erst im Dezember 2012 gelauncht ist), dann setze ich mich an einen Artikel und bediene für zukünftige Besucher diese Suchanfrage.

Da man in jedem Artikel gleich das jeweilige Album kaufen kann, ist also die Auswertung der Suchbegriffe und jeder darauf basierend neu erstellte Beitrag eine mögliche Conversion und somit bares Geld wert!

 

Fazit: Durch Suchbegriffe neue Artikel schreiben und alte optimieren

Ich habe dir gezeigt, wie du sehr schnell und einfach deine WordPress-Suche mit deinem Google Analytics-Konto verknüpfen kannst, um dir zukünftig alle Suchbegriffe darüber anzeigen zu lassen.

Eine Auswertung der Suchbegriffe macht nicht nur in der Contentplanung Sinn, um auf seine Leser einzugehen und neue Artikelideen zu finden, sondern auch bei der Optimierung bestehender Artikel.

Zudem lassen sich die Verweildauer und die Page Impressions auf der Seite erhöhen und durchaus die Bounce Rate senken, was unter Umständen auch bessere Rankings nach sich ziehen kann.

Probiere es doch einfach aus – Deine Leser und hoffentlich auch Google werden es dir danken!

Autor: Denis Brediceanu
Autor: Denis Brediceanu
Online Marketing Berater, WordPress Webentwickler und Gründer von WPcorner.de aus Leidenschaft. Ich helfe gerne Menschen, im Internet mit ihrer Idee Fuß zu fassen. Die Technik sollte niemandem im Weg stehen, seine Träume zu verwirklichen!