Schlechteste Passwörter 2013: "123456" und "password" hoch im Kurs

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Eine aktuelle Studie zeigt: Die wenigsten verwenden sichere Passwörter. „123456“ und „password“ sind weiterhin die beliebtesten Passwörter. Dieser Beitrag soll dir eine Anregung geben, deine Passwörter in den Griff zu bekommen.

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Spätestens nach der NSA-Affäre hätte man denken können, dass Benutzer panisch all ihre Passwörter durch 100 Zeichen lange kryptische Symbole ersetzen, um so zumindest ihr Gewissen zu beruhigen. Eine Studie von SplashData zeigt allerdings: im Vergleich zu 2012 hat sich kaum etwas geändert.

Hoch im Kurs der häufigsten Passwörter befindet sich immer noch „123456“ und „password“, dicht gefolgt von Meisterleistungen wie „iloveyou“, „monkey“ und „princess“. Dass solche Accounts dann schnell mal durch eine Brute-Force-Attacke in fremde Hände gelangen dürfte nicht verwundern.

Durch den großen Adobe-Hack gegen Ende des Jahres sind noch einmal knapp 3 Millionen Daten geleakt. Und auch hier zeigt sich, dass viele User ihr Passwort nach dem genutzten Dienst auswählen. „adobe123“ und „photoshop“ sind zwei Beispiele dafür.

Schlechteste Passwörter 2013

Ich kann jedem nur empfehlen, sich für jeden Dienst ein neues Passwort anzulegen (entweder selbst ausdenken und über Password Meter dessen Stärke überprüfen oder über einen Passwort Generator sich eines generieren zu lassen) und diese Liste entweder altmodisch irgendwie aufzuschreiben oder einen Dienst wie LastPass zu verwenden. Ein Generator ist hierbei bereits integriert.

Download: LastPass (Chrome)

LastPass: Free Password Manager
LastPass: Free Password Manager
  • LastPass: Free Password Manager Screenshot

LastPass speichert all eure Passwörter in einem Tresor und ihr müsst euch somit nur ein einziges Passwort merken, um eben auf diesen Tresor zuzugreifen. Dieses Passwort sollte dann dementsprechend komplex sein!
Ich benutze LastPass seit mehreren Jahren und würde ohne diesen Dienst wahrscheinlich nicht mehr auskommen.

Abschließend bleibt zu sagen: Denkt euch sichere Passwörter aus! Ein „T+/*q+!+$uq9“ ist viel sicherer als ein „ichliebemeinekleinemaussosehr“. Benutzt am besten für jeden Dienst ein anderes, damit nicht gleich durch die Kombination eurer E-Mail-Adresse + gehacktes Passwort mehrere Accounts von euch betroffen sind. Dann ist auch das große Rumheulen nach einem Hack hoffentlich nur noch ein Winseln.

Autor: Denis Brediceanu
Denis Brediceanu
Digital Brand Strategist und Gründer von WPcorner und Lunatale aus Leidenschaft. Mit WPcorner möchte ich kleinen Unternehmen, Startups und Solopreneuren dabei helfen ihre eigene Website zu erstellen und zu vermarkten.