LinkMiner: Fehlerhafte Links einer Webseite aufspüren

- Chrome Extension -

Mit Linkminer untersuchst du innerhalb weniger Sekunden den Statuscode aller Links einer Webseite und findest so schnell Möglichkeiten für Broken Linkbuilding.

Jetzt lesen

Broken Linkbuilding leicht gemacht

Besonders SEOs, die auf Broken Linkbuilding aus sind, kennen das: Man findet eine themenrelevante Seite, möchte sein Glück versuchen und ein paar fehlerhafte Links aufspüren, um anschließend für den Kunden oder das eigene Projekt einen Link aufzubauen.

Deshalb jagt man die URL der aktuellen Seite oder gar der gesamten Domain durch Tools wie Xenu, Screaming Frog oder Integrity und wartet erstmal ein paar Minuten, bis die Ergebnisse eintrudeln. Anschließend geht man die Liste durch und überprüft die fehlerhaften Links erneut in einem Tool wie Ahrefs, Majestic oder den Link Research Tools.

Das kostet einiges an Zeit, ist umständlich und man muss den Browser zuerst verlassen um ihn dann für den zweiten Check wieder aufzurufen.

Wenn du also regelmäßig die Links einer Webseite auf Erreichbarkeit überprüfen, aber nicht jede einzelne URL durch diverse Tools dafür jagen möchtest, könntest du an der Chrome Extension „LinkMiner“ schnell Gefallen finden, denn diese nimmt dir diese Arbeit ab.

Download: Linkminer

LinkMiner
LinkMiner
Entwickler: pointblankseo.com
Preis: Kostenlos
  • LinkMiner Screenshot

Fehlerhafte Links gleich in Chrome überprüfen und exportieren

Zum Glück gibt es pfiffige Entwickler, die Chrome Erweiterungen programmieren und uns die Arbeit erleichtern – genauer gesagt sollten wir den Leuten von Pointblankseo danken. Mit der Chrome Extension „LinkMiner“ kannst du nämlich mit einem Klick alle Links der aktuellen URL sowohl auf den Statuscode als auch auf die wichigsten Linkmetriken überprüfen lassen.

Links die funktionieren, also 200 zurückliefern, werden grün hinterlegt, wohingegen fehlerhafte (404) Links entsprechend mit rot gekennzeichnet werden. Solltest du in den Optionen auch noch deine Accountdaten für Ahrefs, Majestic oder Moz hinterlegt haben, kannst du dir hinter jedem überprüften Link gleich die wichtgsten Daten wie z.B. die Page oder Domain Authority anzeigen lassen.

LinkMiner basiert auf der „Check My Links“ Extension, welche du unter Umständen bereits kennst. Darauf aufbauend wurden einige sinnvolle Funktionen hinzugefügt, so z.B. auch die Möglichkeit, alle überprüften Links als CSV zu exportieren, um anschließend in Excel seine Analyse fortführen zu können.

Ebenfalls hinzugekommen sind Linkdaten in den SERPs. Hast du in den Optionen die entsprechenden Haken gesetzt, kannst du dir direkt die wichtigsten Metriken zu den Suchergebnissen anzeigen lassen. Damit werden unter Umständen andere Erweiterungen und Toolbars obsolet, die du bislang dafür eingesetzt hast.

LinkMiner Einstellungen – Angepasst an deinen Workflow

Auf den Bildern siehst du die Einstellungsmöglichkeiten der Erweiterung. Ich gehe kurz jeden Abschnitt durch und erkläre dir, welche Optionen dir die Extension bietet.

Allgemeine Einstellungen – Mit Tools verbinden

In den allgemeinen Einstellungen kannst du LinkMiner mit deinem gewünschten Tool per API verbinden. Darauf aufbauend werden die Ergebnisse deiner Metriken sein, die du dir später zu den untersuchten Links anzeigen lassen kannst.

Da einige spätere Einstellungen wie z.B. die „Top 5 Links“ nur über Ahrefs möglich sind, bist du mit einem dortigen Account bestens aufgehoben.

Link Checking – Daten zu untersuchten Links anpassen

Im Berecih Link Checking kannst du sowohl das Look & Feel als auch die Berechnungsgrundlage für deine Daten festlegen. Möchtest du dir lieber die Daten zu den Links auf URL- oder Domain-Ebene anzeigen lassen? Sollen auch Daten aus den Sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter & Google Plus) angezeigt werden? Möchtest du nur externe Links untersuchen lassen, was den Check deutlich beschleunigt?

All diese Dinge kannst du frei nach deinem Geschmack festlegen, so wie du es eben gerne haben möchtest.

SERP Checking – Anzeige in den Suchergebnissen anpassen

Im letzten Abschnitt SERP Checking kannst du das Verhalten auf den Suchergebnisseiten beeinflussen. Standardmäßig werden die Suchergebnisse nur beim Klick auf die Erweiterung untersucht, hier kannst du sie aber auch automatisch beim Seitenaufruf untersuchen lassen.

Ebenso kannst du hier festlegen, welche Metriken aus welchen Tools herangezogen werden sollen.

Download: Check My Links with nofollow

Check My Links with NOFOLLOW
Check My Links with NOFOLLOW
Entwickler: doo-dad
Preis: Kostenlos

LinkMiner überprüft keine nofollow-Links

Ähnlich wie sein Vorgänger „Check My Links“ überprüft auch LinkMiner keine Links, die mit dem nofollow-Attribut versehen sind. Das ist zwar aus Crawler-Sicht gut und wünschenswert, da sich das Tool an die Vorgabe hält, für mich als SEO allerdings auch etwas nervig. Ich möchte nämlich alle Links untersuchen und ggf. auch einen nofollow-Link als Verlinkung ergattern.

Um also auch nofollow-Links direkt im Browser überprüfen zu können, kannst du auf die Erweiterung „Check My Links with nofollow“ zurückgreifen. Auch hier wurde die „Check My Links“ Extension als Ausgangsbasis verwendet und lediglich die Unterstützung für nofollow-Links addiert. Leider gibt es hier keine Exportfunktion und auch die Linkmetriken musst du dir über deine Tools selbst zusammenstellen.

Im Optimalfall lasse ich bei einer Recherche beide Erweiterungen über eine Seite laufen und habe so innerhalb kürzester Zeit zu allen Links einen sehr guten ersten Überblick.

Falls du übrigens auf der Suche nach einer Möglichkeit bist, nofollow-Links super schnell auf Webseiten zu erkennen, ohne im Quellcode oder den DevTools nachschauen zu müssen, haben wir mit der Chrome-Extension NoFollow auch eine Empfehlung am Start.

Fazit

LinkMiner erleichtert ungemein die Arbeit, besonders beim Aufpüren und Aussieben von fehlerhaften Links. Du kannst direkt im Browser einen guten ersten Überblick erhalten und für eine detaillierte Recherche die Links exportieren um damit in Excel weiterzuhantieren.

Leider werden, wie oben bereits angesprochen, nofollow-Links nicht überprüft und auch der Export kann nicht gefiltert werden (z.B. nur Links mit 404 Statuscode), dennoch überwiegen die Vorteile.

Das volle Potenzial entfaltet LinkMiner im Zusammenspiel mit einem Konto bei Ahrefs, Moz oder Majestic. Solltest du also bereits über ein Abonnement bei einem der 3 Anbieter verfügen, lohnt sich definitiv ein Blick auf die Erweiterung.

Autor: Denis Brediceanu
Autor: Denis Brediceanu
Online Marketing Berater, WordPress Webentwickler und Gründer von WPcorner.de aus Leidenschaft. Ich helfe gerne Menschen, im Internet mit ihrer Idee Fuß zu fassen. Die Technik sollte niemandem im Weg stehen, seine Träume zu verwirklichen!